Mein nächstes Buch ist wiedermal von Netgalley und dieses Mal möchte ich dem Kiepenheuer Wisch Verlag für das Leseexemplar danken.
Leider wird die Rezension auch dieses Mal nicht so rosig ausfallen, denn das Buch hat mir eigentlich gar nicht gefallen. In „Komplett Gänsehaut“ analysiert Sophie Passmann als anonymes „Ich“ einer 27-jährigen Frau das Leben. Zunächst musste ich echt über einige Details schmunzeln und war auch belustigt von dem zynischen Humor, aber mit der Zeit wurde aus analysieren nur noch pures ablästern. Ich fand daran so gar keinen Gefallen mehr und war froh, dass das Buch nur 110 Seiten hatte, mit denen ich glücklicherweise schnell fertig war.
Ich finde es etwas schade, denn das Thema hätte durchaus etwas gehabt, aber es war halt total schlecht umgesetzt. Die Sätze waren meiner Meinung nach viel zu lang und die Kapitel an sich auch. Und was bitte ist das für ein Titel? Also Gänsehaut hatte ich auf jeden Fall keine. Außerdem konnte ich keinen roten Faden in der Story finden, was mich oft dazu verleitete, ganze Seiten zu überspringen. Und das mache ich eigentlich nie.
„Komplett Gänsehaut“ kriegt von mir zwei Sterne. Und diese zwei auch nur deshalb, weil ich finde, das jedes Buch seine Berechtigung haben sollte und Geschmäcker sehr unterschiedlich sind. Es gibt sicher auch einige Leser*innen, die dieses Buch feiern, aber ich gehöre leider nicht dazu.
Ihr hört von mir
Gingia